Honda Africa Twin

Die erste Tour mit der Honda Africa Twin

Am Dienstag, 12. Februar wurde meine Africa Twin geliefert. Am Mittwoch habe ich sie angemeldet. Und für das Wochenende meldete der Wetterfrosch frühlingshafte Temperaturen. Was will man mehr? Also ist doch verlass auf die globale Klimeerwärmung.

Es ist der 16. Februar. Es ist ein Samstag. Es ist 8 Uhr. Und es ist kalt. Sau kalt. Es liegt Reif auf den Dächern, aber die Sonne strahlt. Wird sie es schaffen die eisigen Temperaturen zu vertreiben. Und wann schafft sie es endlich? Ich habe mich verabredet für 13 Uhr. Eine kleine Tour steht an. Die erste Tour mit dem neuen Bike. Ich nehme mir vor, die AT 1000km einzufahren. Die ersten 500km nicht über 4000 U/min zu drehen.
Aber die ersten km möchte ich alleine fahren. Ich möchte mich ganz auf die Twin konzentrieren können. Also sitze ich kurz nach 12 im Sattel. Das Kopfsteinpflaster in unserer Stadt ist, mit dem Salz darauf, glatt wie Schmierseife. Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl eine nagelneue Maschine zu fahren. Alles ungewohnt, vieles anders als bei der Transalp. Nach wenigen Metern bin ich auf der B42. Jetzt ist es ein tolles Gefühl. Die Sonne scheint und das Thermometer in der Twin meldet 12 Grad. Ich fahre am Rhein entlang bis zur nächsten Stadt, drehe, fahre an meiner Heimatstadt vorbei, wiederum zur nächsten Stadt in entgegengesetzter Richtung. Jetzt geht es wieder zurück zu meiner Verabredung.

Die erste Fahrt

Es ist 13 Uhr. Unsere kleine Tour geht los. Den Rhein runter nach Braubach. Hier ein kleiner Stopp. Es werden Fotos gemacht. Weiter die Lahn rauf bis nach Nassau. Von hier über die Bäderstraße nach Bad Schwalbach. Nach einer kurzen Pause im Aartal fahren wir über Katzenelnbogen zurück in die Heimat. Die Spanne der Tempreaturen reicht von 10 bis 17 Grad. Kurz vor Ende der Tour meldet mir der Tachostand 200km. Noch 800 km Einfahren liegen vor mir.

Ein Resüme.

Es ist vieles anders als bei der Trans Alp. Es geht vieles leichter. Zum Beispiel läßt sich der Gasdrehgriff (elektronisch) leichter drehen. Der Motor reagiert direkt auf einen Drehimpuls. Leichtes Zucken verändert sofort die Geschwindigkeit. Es fühlt sich vieles “satter” an. Das Gefühl beim Lenker einschlagen ist “satter”. Die Dämpfung und Federung sind straffer. (Noch fahre ich in der Serieneinstellung).
Bei der Fahrt stelle ich Vibrationen des Helms fest. Ich fahre einen Touratech Aventuro Helm mit Helmschild. Wenn ich die Hand zwischen Tank und Gabelbrücke halte, verringern sich die Vibrationen. Es gibt viele Fahrer, die diese Probleme in Foren ansprechen. Es sind nur Endurohelme betroffen. Der Windstrom drückt von unten gegen das Windschild und versetzt den Helm in Schwingungen. Also beschließe ich, dass ein Folk Shield gebaut werden muss. Es gibt welche zu kaufen. Aber selbst ist der Mann.

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